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    Home » Jon Handschin: Vom Moviepilot-Gründer nach Hollywood
    Berühmtheit

    Jon Handschin: Vom Moviepilot-Gründer nach Hollywood

    AmandaBy AmandaFebruary 23, 2026No Comments8 Mins Read6 Views
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    jon handschin
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    Es gibt diese Karrieren, die man auf dem Papier kaum sauber erklären kann: erst Filmproduktion, dann ein Filmportal bauen, dann Social-Publishing in Los Angeles, dann wieder zurück ins Kreative. Jon Handschin ist genau so ein Fall – und gerade deshalb spannend.

    Sein Name taucht in sehr unterschiedlichen Kontexten auf: als Mitgründer von Moviepilot (2007), als Co-Founder von Creators Media in Los Angeles (2012), als Kopf hinter dem Newsletter Post aus LA, und zuletzt auch wieder als Creator/Autor bei TV-Projekten wie Lubi – Ein Polizist stürzt ab (2023).

    Was dahinter steckt, ist keine vom Tellerwäscher zum Millionär-Story. Eher eine ziemlich moderne Medienlaufbahn: Audience-First, Plattformen verstehen, IP denken, Deals bauen – und trotzdem nah an Storytelling bleiben.

    PunktInfo
    NameJon Handschin
    Bekannt alsMitgründer von Moviepilot, Co-Founder von Creators Media
    Moviepilot gegründet2007 (mit Tobias Bauckhage & Ben Kubota)
    US-ExpansionMoviepilot.com startete ca. 2011 (4 Jahre nach Gründung)
    Moviepilot-DealDeutsches Geschäft an Webedia verkauft (Juni 2014)
    Creators Media gegründet2012 in Los Angeles
    Branchen-FokusEntertainment-/Social-Publishing, Studio- und Plattformnähe
    Webedia & Creators MediaWebedia erhöhte Anteil auf Mehrheit (operative Übergaben ab 01.01.2018 erwähnt)
    Newsletter„Post aus LA“ (wöchentlich, mit Tobias Bauckhage)
    LA-Zeitraum2012–2019 in Los Angeles gelebt/gearbeitet (laut Newsletter-Seite)
    Kreative Creditsu. a. „Lubi – Ein Polizist stürzt ab“ (2023)
    Private DatenAlter, Größe, Geschwister, Net Worth: nicht verlässlich öffentlich belegt

    Der kurze Steckbrief: Wer ist Jon Handschin?

    Bevor wir in die Stationen gehen, einmal die Basics, die sich aus belastbaren öffentlichen Quellen ableiten lassen:

    • Name: Jon Handschin
    • Bekannt als: Mitgründer von Moviepilot, Co-Founder Creators Media, Produzent/Creator
    • Gründung Moviepilot: 2007 (mit Tobias Bauckhage und Ben Kubota)
    • Gründung Creators Media (LA): 2012
    • Post aus LA: wöchentlicher Newsletter, kuratiert/geschrieben von Jon Handschin & Tobi Bauckhage, mit Bezug 2012–2019 LA
    • Aktuelle kreative Credits: u. a. Lubi – Ein Polizist stürzt ab (2023)

    Wichtig: Dinge wie Alter, Größe, verlässliche Net-Worth-Zahlen oder detaillierte Familiendaten sind nicht seriös öffentlich dokumentiert. Wenn Websites da mit Zahlen arbeiten, sind das oft Schätzseiten ohne Methode.

    Vom Set zur Plattform: Warum sein Start im Filmgeschäft wichtig ist

    Viele Gründer im Medienbereich kommen aus Tech. Handschin kommt (zumindest laut Speaker-Bios) aus dem klassischen Film- und TV-Umfeld: Er war TV- und Filmproduzent, arbeitete im Marketing/Vertrieb – bevor Moviepilot überhaupt ein Thema war.

    Das klingt nach Background-Info, ist aber ein echter Schlüssel. Wer Distribution und Vermarktung kennt, versteht:

    • warum Reichweite im Entertainment nicht nice to have ist,
    • wie Releases funktionieren,
    • wie Studios denken,
    • und warum Fans nicht nur Konsumenten, sondern Communities sind.

    Diese Sichtweise passt später ziemlich perfekt zu dem, was Moviepilot wurde.

    Moviepilot 2007: Ein Filmportal – aber eigentlich eine Community-Maschine

    Die Gründung

    2007 gründen Jon Handschin, Tobias Bauckhage und Ben Kubota in Berlin Moviepilot.

    Auf dem Papier: Filmportal. In der Praxis: ein früher Versuch, Film-Interesse, Bewertungen, Listen, Diskussionen und Empfehlungen in eine skalierbare Plattform zu übersetzen.

    Der entscheidende Twist: Entertainment braucht Identität

    Moviepilot war nicht nur Filme finden. Es ging um Haltung, Ton, Nerdkultur, Meinungen. Genau das macht im Entertainment den Unterschied – die Leute teilen nicht Infos, sie teilen Zugehörigkeit.

    Und das ist wichtig, weil später in den USA mit Moviepilot.com genau dieses Prinzip skaliert werden konnte.

    2011/2014: Expansion in die USA und der Deal, der alles verschiebt

    Der US-Ableger

    Laut Business-Reporting startete der US-Ableger Moviepilot.com etwa vier Jahre nach Gründung – also 2011.

    Das ist eine aggressive Entscheidung. Ein deutsches Filmportal geht dahin, wo Entertainment-Macht sitzt: in die USA.

    Der Verkauf des deutschen Geschäfts (Juni 2014)

    Im Juni 2014 wird die deutsche Webseite an den französischen Publisher Webedia verkauft.

    Zur Deal-Größe gibt es öffentlich unterschiedliche Angaben je nach Quelle und Perspektive:

    • TechCrunch berichtet von $20M für das deutsche Geschäft.
    • Business Insider nennt 15 Mio. Euro.

    Was man daraus sauber mitnehmen kann: Es war ein großer Exit für ein deutsches Media-Startup – und er hatte einen klaren Zweck: Fokus und Kapital für das US-Geschäft.

    Ein Inside-Detail aus der Zeit: Reichweite als Argument

    TechCrunch beschreibt, dass das US-Projekt damals bereits Größenordnung hatte: rund 40 Millionen Impressions pro Monat.
    Das ist kein Deko-Wert – das ist die Sprache, in der Investoren, Publisher und Studios zuhören.

    2012 in Los Angeles: Creators Media – näher ran an die Industrie

    Jetzt wird’s Hollywood-nah.

    2012 gründen Handschin und Bauckhage in Los Angeles die Publishing-Gruppe Creators Media.
    In einem Speaker-Bio wird es sehr direkt formuliert: Man arbeitete eng mit der Filmindustrie, u. a. mit 20th Century Fox, Sony, Focus Features, Netflix, Hulu.

    Was Creators Media strategisch anders macht

    Wenn Moviepilot klassisch Portal + Community war, ist Creators Media eher das, was später überall Standard wurde:

    • Entertainment-Publishing für Plattformen
    • Social Video / Distributed Video
    • Franchises & Fan-Communities
    • Content, der nicht nur auf der eigenen Domain lebt, sondern da, wo die Leute sind

    Das klingt heute normal. 2012 war das ziemlich vor der Welle.

    Webedia, Mehrheitsbeteiligung, Medienkonsolidierung: Der zweite große Deal

    Creators Media wird später ebenfalls Teil von Webedia.

    Öffentlich dokumentiert ist (u. a. über Deal-Meldungen), dass Webedia seinen Anteil von 25% auf eine vast majority erhöht hat und dass Handschin/Bauckhage kleine Equity-Stakes behalten.

    Das ist ein klassisches Muster in modernen Media-Deals:

    1. Ein großer Publisher kauft sich rein
    2. Die Gründer bleiben erstmal an Bord (Stabilität + Know-how)
    3. Der Konzern konsolidiert Portfolio und Distribution

    Wenn du wissen willst, wie Medien heute funktionieren, ist dieser Abschnitt fast lehrbuchhaft – nur eben mit echten Namen und echten Firmen.

    2012–2019: Sieben Jahre Los Angeles – und was diese Zeit wirklich bedeutet

    Auf Post aus LA steht sehr konkret: Handschin und Bauckhage haben von 2012 bis 2019 in Los Angeles gelebt und gearbeitet.

    Das ist nicht nur Auslandsstation. Sieben Jahre reichen, um:

    • ein Netzwerk aufzubauen, das mehr ist als Visitenkarten,
    • die US-Logik von Entertainment zu verstehen (Pitching, Packaging, Talent, Studios),
    • und vor allem: Audience + Plattform + Industrie gleichzeitig zu denken.

    Genau diese Mischung sieht man später in den Projekten wieder.

    Post aus LA: Warum ein Newsletter zur Visitenkarte werden kann

    Viele unterschätzen Newsletter als Nebenbei-Projekt. Bei Handschin/Bauckhage wirkt es eher wie ein bewusstes Format:

    Post aus LA ist ein wöchentlicher Newsletter über Politik, Tech, Medien und Entertainment, kuratiert und geschrieben von beiden.

    Was daran clever ist (auch aus SEO-/Content-Sicht)

    Ein Newsletter kann Dinge, die klassische Medien oft nicht mehr können:

    • Konstanz: jede Woche ein Touchpoint
    • Kuratiertes Vertrauen: nicht alles, sondern das Relevante
    • Positionierung: Wir sind die, die LA lesen und übersetzen.

    Wenn du das lange genug machst, wird es zur Marke.

    Zurück ins Kreative: Lubi und die Brücke zwischen Media und Story

    Wer dachte, Handschin bleibt nur der Media-Builder, übersieht die kreative Spur.

    Bei IMDb ist Handschin u. a. als bekannt für The Driver (2017) und Lubi – Ein Polizist stürzt ab (2023) gelistet.

    Besonders greifbar ist Lubi:

    • Als TV-Serie geführt, Creator-Credit u. a. Jon Handschin
    • Eine Episode/TV-Version mit Release-Datum 9. Oktober 2023 (Deutschland) taucht ebenfalls in IMDb-Daten auf.

    Warum das in die Gesamtstory passt

    Es ist eine ziemlich logische Schleife:

    • erst Film/TV von innen kennenlernen,
    • dann Audience-Plattformen bauen,
    • dann in LA Distribution + Plattformmechaniken professionalisieren,
    • dann wieder Story-Projekte mit diesem Wissen anfassen.

    Das ist weniger Karrierewechsel als Kreis schließen.

    Was man von Handschins Weg lernen kann (ohne Motivationsposter)

    1) Entertainment ist Distribution

    Handschins Stationen sind ein permanenter Reminder: Gute Inhalte reichen nicht, wenn sie nicht dahin kommen, wo Fans sind.

    2) Community schlägt Traffic

    Moviepilot hat früh verstanden: Menschen kommen nicht wegen Daten, sie kommen wegen Identität, Meinung, Gespräch.

    3) Wer Deals versteht, versteht Medien

    Zwei Verkäufe an Webedia (deutsches Geschäft / später Mehrheitskontrolle) zeigen: Medien sind auch Portfolio-Logik.

    4) USA heißt nicht nur größer – sondern anders

    Sieben Jahre LA sind eine Schule: schneller, härter, industriegetrieben, dafür mit enormer Skalierungskraft.

    Timeline: Die wichtigsten Stationen auf einen Blick

    2007 – Gründung Moviepilot.de (Handschin, Bauckhage, Kubota)
    2011 – Start des US-Ablegers Moviepilot.com (laut Berichterstattung vier Jahre später)
    2012 – Gründung Creators Media in Los Angeles
    Juni 2014 – Verkauf des deutschen Moviepilot-Geschäfts an Webedia
    2012–2019 – Leben/Arbeiten in Los Angeles (laut Newsletter-Seite)
    Dez 2017 / Jan 2018 – Webedia erhöht Anteil an Creators Media auf vast majority, Gründer behalten kleine Stakes; operative Übergaben ab 1. Jan 2018 erwähnt
    Okt 2023 – Lubi – Ein Polizist stürzt ab (TV-Version/Episode mit Release 9. Okt 2023)

    Warum Vom Moviepilot-Gründer nach Hollywood mehr ist als ein netter Titel

    Die schnelle Version wäre: Er ist nach LA gegangen. Die echte Version ist: Er hat sich in eine Medienzone bewegt, in der Distribution, Industrie und Story permanent miteinander verhandelt werden.

    Und genau da liegt der rote Faden:

    • Filmverständnis (Produktion/Marketing)
    • Plattformaufbau (Moviepilot)
    • US-Skalierung + Reichweite (Impressions, Audience-Logik)
    • Industrienähe (Creators Media + Studio-/Plattformkontakte)
    • Kreatives Comeback (IMDb-Credits, Lubi)

    Wenn du heute verstehen willst, wie moderne Entertainment-Karrieren aussehen, ist Handschin ein gutes Beispiel: Nicht linear, aber ziemlich konsequent.

    FAQs

    1) Wer ist Jon Handschin?

    Jon Handschin ist ein deutscher Medienunternehmer und Produzent, bekannt als Mitgründer von Moviepilot (2007) und Co-Founder von Creators Media in Los Angeles (2012). Außerdem schreibt er mit Tobias Bauckhage den Newsletter Post aus LA.

    2) Wann wurde Moviepilot gegründet und von wem?

    Moviepilot wurde 2007 gegründet – unter anderem von Jon Handschin, Tobias Bauckhage und Ben Kubota.

    3) Wurde Moviepilot verkauft – und an wen?

    Ja. Das deutsche Moviepilot-Geschäft wurde im Juni 2014 an Webedia verkauft (Quellen nennen unterschiedliche Deal-Größen, aber der Käufer und Zeitpunkt sind konsistent).

    4) Was ist Creators Media und was hat Jon Handschin damit zu tun?

    Creators Media ist eine 2012 in Los Angeles gegründete Publishing-/Entertainment-Company, die laut öffentlichen Bios mit großen Studios und Plattformen zusammenarbeitete. Jon Handschin zählt zu den Gründern. Später erhöhte Webedia seinen Anteil auf eine Mehrheit.

    5) Welche Filme oder Serien werden mit Jon Handschin in Verbindung gebracht?

    Bei IMDb wird Jon Handschin u. a. mit Lubi – Ein Polizist stürzt ab (2023) in Verbindung gebracht (Credits/Creator-Angaben).

    HeuteNow

    Creators Media Hollywood Jon Handschin Moviepilot Post aus LA
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